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<pre>für den Anfang rechnen wir damit, dass sich die Darmstädter von den herbstlichen Strapazen gut erholt zeigen und bei dominanten 96ern einen Punkt ergattern!  <p> für den gastierenden FSV Mainz könnte es sich folglich als ein entscheidender Nachteil erweisen, dass der Verein aktuell keine bewährten Traditionen in Sachen Überlebenskampf in petto hat: Mangels entsprechender Erfahrung müssen sich die Rheinhessen ganz auf ihr fußballerisches Gespür verlassen.  <p>  Dieser Optimismus kommt aber freilich nicht von ungefähr, sondern rührt hauptsächlich daher, dass Berndroth offenbar an den richtigen Hebeln ansetzt, ließen die Darmstädter bei ihren jüngsten Auftritten doch die unter Meier in Vergessenheit geratenen alten Tugenden (Kampf, Herzblut, Kompaktheit) der Vorsaison wieder aufleben. <p> Was ist das für eine verrückte Saison! Fünf Spieltage vor dem Ende thront plötzlich ein neuer Klub an der Tabellenspitze der Bundesliga. <p>  „Sollten wir vier Punkte holen, sieht es sehr gut aus, dass wir in der Liga bleiben“, so der 28-jährige Newcomer. Den Sieg wollen sie im Idealfall am Samstag gegen Ingolstadt holen.  </pre>


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<pre>Yunus Malli, der im Winter nach Wolfsburg wechselte, konnte nicht ersetzt werden. Auch nicht vom mit Vorschusslorbeeren überschütteten Bojan Krkic, der gegen Schalke nach einer Stunde vom Feld musste.  <p> Dass dieser Trend auch den Schlusspfiff am frühen Sonntagabend überlebt, ist unserer Meinung nach jedoch beileibe kein Selbstläufer. Schließlich haben sich die jeweiligen Defensivreihen am vergangenen Wochenende als außerordentlich sattelfest erwiesen.  <p>  Zum Abschluss werfen wir noch einen Blick auf Borussia Mönchengladbach gegen FC Augsburg! Beide Teams blicken auf keine hervorragende Form, Augsburg könnte es mit nur zwei Punkten Vorsprung auf den Relegationsrang sogar noch erwischen. Trotzdem spricht vor allem die Auswärtsschwäche des FCA gegen einen Erfolg in Gladbach. <p> Während die Tendenz der 96er nach unten zeigt und plötzlich sogar ein möglicher Abstieg zum Thema wird, ist die Stimmungslage beim SV Werder genau umgekehrt. <p>  Nach dem ersten Erfolg dürfte der Wille nun schließlich riesig sein, das Glück endlich auch vor heimischer Kulisse zu erzwingen: Der daraus resultierende offensive Auftritt deckt dann mit einer gewissen Notwendigkeit wieder die Schwächen der obendrein entblößten Hintermannschaft auf.  </pre> 


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<pre> Zumal die Schalker selbst in einer Krise stecken. Nach sieben Bundesliga-Spielen ohne Niederlage — dabei gab es fünf Siege — haben die „Königsblauen“ die letzten drei Liga-Partien nicht gewonnen.  <p> Nicht zuletzt scheint auch der Austragungsort ein entscheidender Vorteil für die Geißböcke zu sein: Da nur eines der jüngsten acht Auswärtsspiele verloren gegeben werden musste, dürften die Rheinländer nun auch in Hoffenheim tendenziell beschwingt dem Mannschaftsbus entsteigen.  <p>  Nach einer kurzen Durststrecke im Frühjahr gehören offensivstarke Heimspiele der alten Dame schließlich schon seit längerem wieder zum guten Ton. <p>  Da mit dem — derzeit ohnehin verletzten — Duda lediglich ein für die Startelf interessanter Spieler unter Vertrag genommen wurde, konnten die Charlottenburger in den ersten beiden Runden von eingespielten Abläufen und bestens geölten Mechanismen profitieren. <p>  Der Sieg gegen Schalke beendete für Mainz eine Negativserie von drei Niederlagen in Folge.  </pre>


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<pre> Trifft der BVB daheim ohnehin aus fast allen Lagen, hatten auch die Kölner in acht der neun bisherigen Saisonspiele verlässlich eingenetzt!  <p> Zwar kehrte die Mannschaft von Niko Kovac mit dem jüngsten 3:1-Erfolg gegen den FC Augsburg umgehend in die obere Tabellenhälfte zurück; bis auf weiteres sehen sich die Frankfurter aber auch weiterhin in die Rolle des Jägers gedrängt.   <p> Dabei dürfte es die Berliner durchaus interessieren, dass sich die Augsburger namentlich in der Fremde verbessert präsentierten: Mit dem dritten Auswärtssieg in Folge (Stuttgart, Köln, Hamburg) wurde wenige Tage vor Weihnachten der Vereinsrekord aus dem Vorjahr eingestellt. <p>  Während man bei den zehntplatzierten Berlinern angesichts von nur fünf Punkten Rückstand auf Rang sechs nach wie vor auf den Europacup schielt, will man bei den Rheinhessen davon nichts wissen.  <p> Anstatt mit einem Torfestival rechnen wir daher sogar eher mit einer hartumkämpften Partie, die das effizientere Team schlussendlich für sich entscheiden wird.  </pre>


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<pre> Hollerbach war mit dem Aufritt seiner Mannschaft zufrieden: „Wir haben uns als Einheit präsentiert, einen Kampf geliefert. Es ist nicht einfach bei der zweitbesten Heim-Mannschaft der Liga.“  <p> Dies bestätigte auch Kapitän Hanno Behrens: „Jedes einzelne Spiel wird für uns ein echter Höhepunkt. Mit diesem Enthusiasmus und dieser Euphorie lässt es sich leichter über Grenzen gehen.“  <p>  Ziel der Werder-Legende ist es, die 96er ehestmöglich aus der Gefahrenzone zu führen. Damit erwartet den stoischen Hanseaten eine schwierige Aufgabe, die — da sind sich Klubführung und Trainer einig – Veränderungen erforderlich macht. <p>  Folglich startet für die Niedersachsen am Samstag gegen Schalke 04 (15:30 Uhr) die Abschiedstournee aus dem deutschen Fußball-Oberhaus. Diese soll dem eigenen Anhang zuliebe nun möglichst erfolgreich verlaufen.  <p> Immerhin auf dieser Position ist es den 98ern jedoch gelungen, die offen gewordene Stelle mit einem Wunschkandidaten zu besetzen: In Bielefeld wurde Norbert Meier abgeworben, der mit seiner auch von etlichen Rückschlägen geprägten Vita tatsächlich ziemlich gut zu den Hessen zu passen scheint.  </pre>


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